Wer mit Worten würzt, wird wahrgenommen. Wetten?

Von Kai Paulsen

TIPP 1: Wie bei Oma…

Benutzen Sie doch hier und da ein Wort, das aus Omas Zeiten stammt. Das sind heutzutage charmante Farbtupfer. „Entzückend“ oder „galant“ oder „goldig“! Solange es einzelne Wörter sind, wirkt es pfiffig. Zuviel wirkt geschwollen.

TIPP 2: Süß-Sauer…

Bei Asiaten gibt es Süß-Sauer Gerichte. Und in der Rhetorik? Auch! Wenn Sie einem Klischee ein Antiklischee geben, dann haben Sie sofort Aufmerksamkeit, weil sie gegen Gängiges verstoßen. „Das wäre so, als ob ein Mann freiwillig den Müll runterbringt oder eine Frau rückwärts genial einparkt!“ oder „Da war ich so erstaunt, als hätte ich Lothar Matthäus in einer Bibliothek getroffen“…  Das bekannteste Beispiel ist sicherlich „der Papst im Kettenhemd“.

TIPP 3: Subdominante … (?)

Verbinden sie zwei Wörter, die erst in der Erklärung Sinn machen. „Er praktiziert eben Steckdosen-Führung – bei ihm stehen alle unter Strom.“ Das klingt jedenfalls sympatischer als „ein strenger Chef“. Für Vorträge sind diese Begriffs-Subdominanten (müssen aufgelöst werden) Gold wert für Spannung und Humor.

TIPP 4: Alte Helden

Vergeben sie einem alten Helden eine neue Heldentat: „unsere Jeanne d´Arc der Mülltrennung“ ist etwas anderes als, die Frau, die sich um die Abfalleimer kümmert.

 

Und jetzt Sie!

Kombinieren Sie ungewöhnliche Worte und basteln Sie einen Spruch zum „Lernenden Unternehmen“. Die besten Sprüche werden von uns in Ihrem Namen getwittert – versprochen! Einfach kurze Email an info@neebconsulting.com Stichwort: Lerntwitter

Zurück