Der Tempel der tausend Spiegel - eine alte Sage mit viel Weisheit

(von Sabine Neeb)

Es war einmal ein Hund. Der lebte schon viele Jahre zufrieden auf einem Bauernhof, wo sein Auskommen hatte. Mit den Kindern des Bauern spielte er oft Ball und am Abend
ging er mit dem Bauern über die Felder und genoss die untergehende Sonne.

Doch eines Tages kam der Hund ins Grübeln. Eine Geschichte war ihm eingefallen, die ihm einst sein Großvater erzählte als er noch ein Welpe war. Es war die Geschichte vom Tempel der 1000 Spiegel. Je mehr der Hund an die Geschichte dachte, desto mehr sehnte er sich danach, den Tempel der 1000 Spiegel selbst zu entdecken.

Es war die Geschichte vom Tempel der 1000 Spiegel. Je mehr der Hund an die Geschichte dachte, desto mehr sehnte er sich danach den Tempel der 1000 Spiegel selbst zu entdecken.

Schließlich fasste er einen Entschluss und verließ zum ersten Mal den Hof des Bauern, um den Tempel der 1000 Spiegel zu suchen.

Der Hund musste lange suchen und er erlebte viele Dinge. Gute und schlechte.

Er begegnete anderen Tieren. Freundlichen und unfreundlichen.

Während der Reise schien manchmal die Sonne und an anderen Tagen gab es Gewitter mit Donner und Hagel. Doch der Hund gab nicht auf. Er holte sich Kraft aus den schönen Dingen, die er sah und stellte sich immer wieder vor, wie schön wohl der Tempel der 1000 Spiegel sein würde und welch wundersame Dinge ihn dort erwarten würden. 

Endlich fand er den Tempel. In freudiger Erwartung begann er - noch lange bevor er den Tempel endgültig erreichte - mit dem Schwanz zu wedeln.

Er konnte es kaum noch aushalten und schon kratze er an der Tür. Die Tür ging auf und schwanzwedelnd sprang der Hund in den Tempel hinein.


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